Befindlichkeiten spüren und Strategien für mehr Gelassenheit entwickeln

 

„Geschwindigkeit ist oft die reinste Zeitverschwendung“, hat der Leipziger Schriftsteller Elmar Schenkel einmal gesagt. Und er hat recht: Wer stets in Eile ist, macht deutlich mehr Fehler, als wenn Dinge mit Ruhe und Bedacht angegangen werden. Trotzdem neigen immer mehr Menschen dazu, mit dem stetig schneller werdenden Takt des Alltags mithalten zu wollen. Sie überschreiten dabei nicht selten ihre eigene Belastungsgrenze, was der Körper mit einer hohen Ausschüttung von Stresshormonen und mentaler Erschöpfung quittiert. Dies kann auf Dauer zu körperlichen Stresssymptomen wie Kopfschmerzen, Überreizung, Magenproblemen und chronischen Muskelverspannungen führen.

 

Strategien gegen die Alltagshektik

Ein erster Schritt des Gegensteuerns besteht darin, die eigenen Befindlichkeiten wieder zu spüren und Strategien für mehr Gelassenheit zu entwickeln. Das kann ein kurzer Rückzug an einen ruhigen Ort sein, an dem eine Atem- oder Dehnübung ausgeführt wird. Zudem sollten Gestresste sich morgens notieren, was wirklich wichtig ist. Diese Prioritäten-Liste trägt dazu bei, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu trennen und strukturiert den Tagesablauf. Stehen mangels Zeit und Ruhe zu viele einfache Kohlenhydrate – enthalten etwa in Weißmehlprodukten und Süßigkeiten – auf dem Speiseplan, sinkt der Blutzuckerspiegel nach einem kurzfristigen Hoch stark ab. Dies kann direkt ins Leistungstief führen und den Körper in Stresssituationen zusätzlich belasten. Vollwertprodukte, Nüsse, Omega-3-reicher Meeresfisch, magere Milchprodukte, Obst und Gemüse hingegen sichern die Zufuhr an wichtigen Vitalstoffen.

 

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Mit Vitalpilzen dem Stress aktiv begegnen

Eine natürliche Unterstützung in stressigen Phasen können auch Vitalpilze bieten. So kann etwa der Cordyceps Unruhe-, Angst- und Spannungszustände lindern und die Ausschüttung des Stresshormons Adrenalin regulieren. Der Reishi ist vor allem dann wirksam, wenn dem Stress körperliche Ursachen wie chronische Schmerzen oder Infekte zugrunde liegen, der Hericium wiederum kann ausgleichend auf Magen und Darm wirken, mehr Informationen und Bestellmöglichkeiten gibt es unter pilzshop.de.

 

Unter Experten gilt im Übrigen auch Bewegung als probater Stresskiller. Wer sich körperlich fordert, setzt angestaute Energien frei – es fällt dadurch leichter, emotionalen Abstand zum Tagesgeschehen zu gewinnen.  Zudem wird der Körper besser mit Sauerstoff versorgt, Glückshormone sorgen für gute Laune. Vor allem Ausdauersportarten wie Schwimmen, Radfahren, Nordic Walking, Gymnastik oder Tanzen gelten als gelenkschonend und sind deshalb für jede Altersgruppe geeignet. (djd).

Zeitlupentempo entspannt

Im hektischen Alltag werden viele Dinge parallel erledigt, und zwar oftmals fahrig und unkonzentriert. Um zur inneren Ruhe zurückzufinden, ist beispielsweise die Zeitlupen-Übung empfehlenswert: Einer banalen Tätigkeit wie Geschirrspülen oder Gartenarbeit wird die ungeteilte Aufmerksamkeit gewidmet und alles andere vollkommen ignoriert. Dabei genau beobachten, was die Hände tun, die Gedanken nicht abschweifen lassen und immer langsamer werden, bis man fast im Zeitlupentempo arbeitet. Nach der Übung ein Resümee ziehen: Wie habe ich mich gefühlt? Wie empfand ich die Zeit?

 

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